Verpakkingstechniek

JASA’s deutscher Verkäufer mit Wurzeln in der Verpackungstechnick

Interview mit Ulli Held

Ulli Held (50) ist mit seiner langjährigen Tätigkeit in der Verpackungstechnik bei JASA in seinem Element; seit Oktober ist er der erste deutsche Verkäufer im Unternehmen. Ulli spricht fließend Niederländisch und liebt das flache Land. Er spricht über seinen Start während der Pandemie und die Unterschiede zwischen niederländischen und deutschen Unternehmen.

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Die Liebe zum flachen Land

Ulli ist verheiratet und hat 2 Kinder: Tochter Nele (15) und Sohn Matthias (20). Ulli ist in Bergisch Gladbach bei Köln geboren und aufgewachsen. Die Gegend ist ein verstecktes Juwel: eine wunderschöne, hügelige Gegend, in der man sicher auch einen wunderschönen Urlaub verbringen könnte.

Trotz dieser schönen Umgebung wollte Ulli eigentlich in die weite Welt hinaus: „Ich reise gerne und entdecke gerne neue Orte und hatte immer vor irgendwo weit weg zu arbeiten. Der Grund, warum ich dann doch hiergeblieben bin ist, dass es in der Gegend immer sehr interessante Jobs für mich gab. Ich mag es hier, aber ich mag noch lieber das flache weite Land und das Wasser. Deshalb bin ich so gerne in den Niederlanden.“

Fließend Niederländisch

So gerne wie Ulli in den Niederlanden ist, so fließend spricht er auch die niederländische Sprache. „Mit 15 habe ich einen Abendkurs in Niederländisch besucht, das war die Basis um den Wortschatz dann im Alltag weiter auszubauen“

Ulli wollte sich bei seinen internationalen Kunden schon immer ein bisschen sprachlich ausdrücken können. „Ich denke es ist wichtig für eine gute Kundenbindung zumindest einfache Sätze wie, Guten Morgen‚ Guten Abend‚ Danke und Auf Wiedersehen sagen zu können.
Da ich viel in den Niederlanden bin, die niederländischen Nachrichten lese und natürlich auch in den Supermarkt gehe, lerne ich automatisch immer mehr dazu. Mittlerweile spreche ich die Sprache fließend, nur das Schreiben fällt mir immer noch etwas schwer, da bekomme ich jetzt aber auch mehr Übung.“

Auf dem Land und auf dem Wasser

Ulli ist nicht nur gerne in den Niederlanden, sondern auch auf dem Wasser. „Mein Vater war Segler und ich teile diese Liebe. Seit meinem 12 Lebensjahr bin ich fast jedes Wochenende auf dem Wasser zu finden.“ Dieses Hobby ist bis heute geblieben.

„Ich segele immer noch. Wann immer es möglich ist, sitze ich auf dem Wasser.“ Ulli passt sogar seinen Urlaub entsprechend an. „Urlaub habe ich eigentlich nur zwischen April und Oktober, den Rest vom Jahr macht Urlaub keinen Sinn, haha“.

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Durch einen Bekannten zu JASA

Ein ehemaliger Kollege erzählt Ulli bei einer Tasse Kaffee von JASA. „Es klang nach einem interessanten Unternehmen, also habe ich mal auf der Webpage nachgeschaut, was JASA genau macht. Es hat mich sofort angesprochen, vor allem der Fokus auf Innovation.“ Ulli sagte seinem Ex-Kollegen, dass ihm JASA sehr zusagt und so wurde der Kontakt zu JASA schnell geschlossen.

„Noch keine 24 Stunden da hatte ich Ruurd Schut am Telefon“, das war im Februar 2020. Zunächst hat uns dann COVID-19 einen Strich durch die Rechnung gemacht und so dauerte es schließlich noch bis in den Sommer bis wir den gemeinsamen Vertrag unterzeichnen konnten. „Seit Oktober arbeite ich jetzt im Verkauf bei JASA, was mir sehr viel Freude bereitet.“

Ulli´s Vision aus Sicht der Verpackungstechnik

Mit seinem langjährigen Hintergrund in der Verpackungstechnik ist Ulli bei JASA wie ein Fisch im Wasser. Seinen technischen Hintergrund hält er für wichtig bei seiner Arbeit als Verkäufer bei JASA. „Ich möchte den Kunden nicht nur etwas verkaufen, sondern finde es wichtig, dass ich auch technische weiß wie alles funktioniert und ich zur Not auch mal Hilfestellung leisten kann. Kunden sollen mich auch bei technischen Fragen kontaktieren können. Damit möchte ich meinen Kunden einen Mehrwert bieten.“

Start in einer Pandemie

Ulli beginnt nach der ersten Corona-Welle bei JASA, doch die Pandemie ist noch in vollem Gange. „Es war ein herausfordernder Start. Die Niederlande wurde zwei Wochen vor dem Start bei JASA von Deutschland zum Risikogebiet erklärt. In diesem Moment wusste ich, dass ich bei einer Firma anfangen würde, die in einem Land liegt, in das ich eigentlich gar nicht reisen durfte.“

Trotz der Maßnahmen kam Ulli in die Niederlande arbeiten und verbrachte seine Freizeit zuhause in Quarantäne. Am ersten Tag, an dem er mit Piet Pannekeet in Alkmaar arbeitet, fühlt er sich sofort willkommen. „Es war ein super interessanter Tag, alle waren aufgeschlossen und ich habe mich sofort als Teil des Unternehmens gefühlt.“

Heute arbeitet Ulli hauptsächlich in Deutschland. „Anfangs habe ich von Montag bis Freitag in Alkmaar gearbeitet, denn so konnte ich die Technik am besten lernen, die für meinen Kundenkontakt unerlässlich ist. Außerdem gab mir dies die Möglichkeit, meine Kollegen kennenzulernen, was auch sehr wichtig war. Ich habe jetzt alle Kenntnisse und Fähigkeiten, um meine Arbeit in Deutschland ausführen zu können.“

Vertrieb aus dem Home-Office

Die Pandemie bringt einige Herausforderungen mit sich, Kundenbesuche sind derzeit noch schwierig. „Die Kunden zögern, jemanden in ihr Werk zu lassen. Wenn ein Unternehmen wirklich kurzfristig Bedarf hat, kann man gerne vorbeikommen, aber einen Besuch „nur“ um JASA vorzustellen, dass wollen die Kunden derzeit lieber nicht.“ Deshalb arbeitet Ulli viel online und spricht die Kunden telefonisch an. "Das ist anders und sehr ungewohnt."

Ulli arbeitet jetzt in Deutschland, ist aber weiterhin regelmäßig in den Niederlanden. „Ich versuche, alle zwei Wochen für ein oder zwei Tag in die Niederlande zu kommen. Für ein gutes Team ist es sehr wichtig, sich regelmäßig und persönlich zu sehen."

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Niederländische und deutsche Unternehmen: die Unterschiede

Bei seinem vorherigen Arbeitgeber hatte Ulli schon die Niederlande als Vertriebsgebiet, sodass er auch im Beruflichen Umfeld mit der niederländischen Kultur vertraut war. Er sieht große Unterschiede zwischen der niederländischen und der deutschen Unternehmenskultur.

„Die Niederländer haben auf der ganzen Welt den Ruf, gute Händler zu sein, und wenn ich bei uns im Werk bin in einer Besprechung, sehe ich das widergespiegelt.

Auch die Kommunikation und die Hierarchie ist in niederländischen Unternehmen anders „Jemand hat mir mal gesagt, dass man etwas falsch gemacht hat, wenn man in den Niederlanden mit ‚Sie' angesprochen wird. Jemanden mit Du ansprechen ist eigentlich immer der Standard. In Deutschland ist das viel traditioneller, da spricht man den Chef normalerweise nicht mit 'du' an."

Glücklich in einem Familienunternehmen

Ulli fühlt sich bei JASA in seinem Element. „Genau das habe ich gesucht. Ein professionelles, innovatives Familienunternehmen mit rund 80 Mitarbeitern, in dem sich jeder kennt.“

Ulli fühlt sich im Team rundum wohl. „Wir fertigen hier keine Exel-Listen und Berichte für den Chef an, sondern streben nach dem gemeinsamen Erfolg, bei dem jeder sein bestes gibt um das Unternehmen nach vorne zu bringen. Es könnte nicht besser sein!"

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